Aktion und Reaktion – Heilschmerzen nach der Massage und Schröpfung

Joint pain, woman have problem with neck
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Inhalt

Wenn der Kopf nach der Massage schmerzt – Erstverschlimmerungen nach Massagen und Schröpfung.

Aktionen am Körper rufen Reaktionen hervor. Massagen oder Schröpfungen sind wohltuende Instrumente, die unseren verspannten Körper entspannen und uns beim Abschalten unterstützen sollen. Dabei kann es vorkommen, dass leichte Nebenwirkungen auftreten. Anwendungen, die unser Wohlbefinden eigentlich steigern und den Körper und Geist wieder in Einklang bringen sollen, lösen Prozesse aus, die bereits bestehende Beschwerden verschlimmern oder neue Schmerzen entstehen lassen. Ganz gleich ob klassische Massage, Schröpfung oder Thai-Massage, der Therapeut nimmt dabei wesentlich Einfluss auf die Reaktionen im Körper, regt verschiedene biologische Prozesse an und aktiviert unter anderem das Lymphsystem, welches bei den Entgiftungsvorgängen in unserem Körper eine wichtige Rolle übernimmt. Diese körperlichen Symptome oder Nebenwirkungen werden als Erstverschlimmerung oder Heilschmerzen bezeichnet.

Nebenwirkungen, die eigentlich keine sind.

Woher die Heilschmerzen genau kommen, kann niemand so genau sagen, aber die Ursachen dafür sind muskulär als auch nervlich anzusiedeln.

Massagen und Schröpfungen werden im Allgemeinen sehr gut vertragen. Bei den Schröpfungen kommt es aber fast immer zu Nebenwirkungen wie einer sensiblen Haut und Hämatomen. Diese erwünschten Nebenwirkungen sind aber völlig normal, weil sie Teil des Prozesses sind und den Heilungsbeginn verdeutlichen.

Bei Massagen hingegen, lassen sich die Wirkungen nicht genau voraussagen. Alte Beschwerden können sich verschlimmern oder neue Schmerzen entstehen.

Muskulär bedingt, kann es zu Kopfschmerzen, Nacken- oder Rückenschmerzen, sowie Muskelkater kommen. Nervlich bedingt, können Müdigkeit und Erschöpfung oder leichter Schwindel auftreten. Diese Symptome dauern aber nicht länger als 1- 3 Tage an und verschwinden von ganz alleine.

Wie du den Heilschmerzen begegnen kannst…

… vor der Massage

Führe deinem Körper vor der Massage ausreichend Flüssigkeit zu, um eine gute Funktion des Bindegewebes zu gewährleisten. Solltest du schon über Erfahrungen mit Heilschmerzen verfügen, so sprich mit deinem Masseur darüber, um gewisse Stellen im Körper mit besonderer Vorsicht zu behandeln.

… während der Massage.

Höre auf dein Empfinden und deinen Körper. Ist der Massagedruck zu hoch und unangenehm, so teile das mit. Die Muskeln können auf sehr unangenehmen Druck mit Verspannungen reagieren, die den Heilungsschmerz verschlimmern können.

…. nach der Massage.

Gönne deinem Körper Ruhe, vermeide unnötige körperliche und anstrengende Aktivitäten und spüre nach, wie sich die Massage auf dein Wohlbefinden ausgewirkt hat. Je nachdem welche Symptome später Auftreten, kannst du den Heilungsprozess unterstützen. Warme Bäder mit Zusätzen oder wärmende Auflagen bei Muskelkater oder Muskelschmerzen, fördern die Durchblutung des Gewebes und beschleunigen den Heilungsprozess. Leichte Dehnung der betroffenen Körperstellen können außerdem den Heilungsprozess verstärken. Bei Kopfschmerzen solltest du ausreichend trinken. Am besten in Form von Wasser oder ungesüßten Kräutertees. Manchmal hilft es auch sich ein oder zwei Stunden hinzulegen und weiter zu entspannen.

Fazit

Erstverschlimmerungen, wie Schmerzen, Kopfschmerzen oder Müdigkeit nach der Massage sind Teil des körpereigenen Heilungsprozesses und sollten als solcher akzeptiert werden. Sie lassen meist nach wenigen Tagen nach und die ursprünglichen Beschwerden werden insgesamt besser. Höre auf deinen Körper und kommuniziere, was schon während der Behandlung unangenehm für dich ist. Durch ausreichend Hydrierung und Ruhe sind die Heilschmerzen schnell vergessen.

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