Iss dich wohl!

Healthy food good for vision
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Der heutige Umgang mit Ernährung verursacht viel Stress und ein großes schlechtes Gewissen. Oft wissen wir, dass die Art wie wir uns ernähren nicht wirklich gesund ist. Wir denken aber, dass wir es nicht besser hinbekommen, weil wir keine Zeit haben und deswegen lieber zweimal in der Woche durch den Discounter rasen und schnell in den Wagen werfen, weil es sich ohne Aufwand zubereiten lässt. 

Gesundes Essen muss jedoch nicht zeitraubend und aufwändig sein. Wir haben die Möglichkeit, uns nährstoffreich und nachhaltig zu ernähren, in dem wir den Blick auf die Herkunft unserer Lebensmittel richten, auf unseren Körper hören und ein wenig bei der Essenszubereitung planen. Die Gesundheit sollte uns das wert sein. 

Gute Produkte sind das A und O

Es klingt zunächst schwierig. Für fast jedes Lebensmittel soll man nun in einen anderen Laden stürzen und dafür auch noch mehr Geld auf den Tisch legen. Am Ende muss alles noch fein säuberlich geschnitten, verarbeitet und gekocht werden. Das alles bei einem riesigen beruflichen Arbeitspensum und einem kaum zur Verfügung stehenden Zeitdepot. Da klingt es doch viel verlockender, die Dose zu öffnen, den Inhalt in den Topf zu schütten und nach wenigen Minuten essen zu können.

Davon darf man sich nicht verleiten lassen, denn dann ernährt man sich minderwertig und kann so auf Dauer krank werden. Ernährung und Gesundheitszustand hängen nämlich eng zusammen. Isst man vorwiegend qualitativ gute Produkte, so färbt die bessere Qualität auf einen ab. Will heißen, es macht einen Unterschied, ob ich mir das Gemüse beim Bauern aus der Region hole oder im Discounter. Die Kartoffel vom Landwirt hat allein schon wegen der kurzen Lagerung und des nicht vorhandenen Transportweges viel mehr Vitamine und Nährstoffe, als die teilweise schon angefaulte Frucht in der Plastikverpackung aus der Massenlieferung. Aller Wahrscheinlichkeit schmeckt sie auch besser. Warum sollte der Bauer sein Gemüse sonst selbst mit Leidenschaft verzehren. Noch eklatanter wird der Unterschied, wenn ich Lebensmittel aus weit entfernten Ländern kaufe. Die Anreise ist lang, ob die Kühlkette durchgehalten hat, ist zweifelhaft, wahrscheinlich ist so eine Frucht ernährungstechnisch nicht mehr viel wert. 

Ähnliches gilt für unseren Fleischkonsum. Wie viele Fleischskandale haben wir schon hinter uns? Wir mussten Dinge lesen und uns Bilder anschauen, die uns den Magen umdrehen. Vor den schlimmen Zuständen der Massentierhaltung verschließen wir schlichtweg die Augen und kaufen unser Fleisch noch viel zu oft eingeschweißt an der Kühltheke, anstatt zum ortsansässigen Metzger zu gehen, der gesundes und reines Tierfleisch im Angebot hat. Dabei nehmen wir in Kauf, dass wir Schimmelpilze anstatt Nährstoffe zu uns nehmen. 

Der wichtigste Rat lautet also, dass wir unsere Lebensmittel dort einkaufen, wo wir qualitativ hochwertige Produkte finden. Nun hat nicht jeder einen Bauern in der Nähe und auch Bäcker und Metzger sterben mehr und mehr aus. Aber jede Stadt hat einem Wochenmarkt zu bieten und viele Supermärkte bieten neuerdings Produkte aus der Region an. Dort lässt sich Vieles vom Direktanbieter, saisonal und frisch einkaufen. 

Kauft man beim Bauer direkt, so sind die Preise oft gar nicht so hoch, wie zunächst vermutet. Zweitens lassen sich die Mengen viel individueller anpassen. Häufig kaufen wir nämlich alles in Massen, lagern es, bis wir irgendwann feststellen müssen, dass das Gemüse nicht mehr genießbar ist. Dann werfen wir es weg. Wenn wir aber nur das kaufen, was wir wirklich brauchen, so nutzen wir die Lebensmittel viel bewusster und damit nachhaltiger. 

Da die meisten hochwertigen Lebensmittel besser im Geschmack sind, ist die Zubereitung nicht sehr aufwändig. Ein gutes Stück Fleisch wird mit ein paar Gewürzen verfeinert und kommt in die Pfanne. Dazu noch ein knackiger Salat mit ein paar saftigen Tomaten und schon ist eine gesunde und leckere Mahlzeit auf dem Tisch. Wer sich überwiegend auf diese Weise ernährt, wird merken wie ihm diese gesunden Produkte mehr Energien zuführen, als wenn man sich nur von Fertigprodukten ernährt, die kaum noch Nährstoffe enthalten und im schlimmsten Fall Krankheitserreger übertragen. 

Passen Sie das Drumherum an – für eine bessere Balance

Verschreibt man sich den guten Produkten, so kann man als gesunder Mensch essen, wonach es einen gelüstet. Der Körper selbst wird sich hierbei zu Wort melden, denn häufig drückt er aus, wonach der Organismus verlangt. Er steuert die Essensaufnahme durch Signale, die der Magen-Darm-Trakt an das Gehirn sendet. Hat man über eine gewisse Zeit z. B. zu viel Fleisch zu sich genommen, merkt man, dass man als nächstes lieber einen Salat hätte. Aus zwei Gründen sollte man dieser Stimme folgen: Erstens macht man sie damit nicht mundtot. Würde man nun doch die Schokolade essen und das immer und immer wieder, würde der Körper das Signal irgendwann einstellen und dieser wichtige Regulator würde nicht mehr funktionieren. Zweitens bringt der Körper damit zum Ausdruck, dass der Organismus keine Schokolade mehr verwerten kann, sondern eher ein Defizit an Vitaminen hat, das aufgefüllt werden sollte.  

Wenn es einem jetzt noch gelingt, sich ein wenig zu strukturieren, so kann man fast ausschließlich auf minderqualitative (Fertig-)Produkte verzichten, indem man das gute alte Vorkochen wieder anwendet. Kocht man sich beispielsweise eine Gemüsesuppe, so bereitet man gleich einen ganzen Topf voll zu, den man entweder über mehrere Tage essen kann oder portionsweise einfriert. Wenn es dann mal eng mit der Zeit wird, hat man so schnell etwas auf den Tisch gezaubert. Oder man gleicht das Kantinenessen aus der Mittagspause aus, indem der Körper doch noch seine Dosis an Nährstoffen erhält. 

Es muss auch nicht immer gekocht werden. Nutzt man den Gang zum Markt, so hat man für den Abend ein frisches Brot, mit leckerem Käse, einer saftigen Tomate, knackigen Möhren und ein paar Schreiben Metzger-Wurst schon fast fertig auf dem Teller.

Gesunde Ernährung leicht gemacht!

Sich gesund zu ernähren ist kein Hexenwerk! Es lässt sich erreichen, indem man versucht so regional und unverpackt wie möglich zu kaufen. So sind die Lebensmittel in einem viel besseren Zustand, als wenn sie über mehrere Tage unterwegs und verpackt worden sind. Ganz nebenbei tragen wir ein Stück zur Nachhaltigkeit bei. Weiterhin sind verarbeitete Lebensmittel mit frischeren Zutaten hergestellt, wenn wir zum Beispiel an das Brot beim Bäcker in unserem Ort denken im Vergleich zu den Backfabriken der Bäckerei-Ketten. 

Sind die Lebensmittel von guter Qualität, so muss das Kochen nicht extrem anstrengend werden, denn gute Produkte benötigen viel weniger Geschmacksträger, weil ihr Eigengeschmack viel höher ist. So benötigt eine Gemüsepfanne ein paar Kräuter und ein paar Gewürze – mehr nicht. 

Da wir bei dieser Art von Einkauf bewusster agieren, weil wir nicht nach fertigen Packungen greifen, sondern eher in Stückzahl oder Kilogramm rechnen, ist es gar nicht so teuer, sich auf dieser Weise zu ernähren. Schon gar nicht, wenn wir es mit den Kosten vergleichen, die es benötigt, wenn wir ständig beim Lieferservice bestellen. So kaufen wir beim Händler zwar teurer ein, als beim Discounter, aber dafür auch viel gesünder. Wer sich gesund auf diese Art ernährt, dem verzeiht der Organismus auch den ein oder anderen Fast Food-Ausrutscher. Betreibt man regelmäßig und moderat Sport, erst recht. 

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